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Von den Mani zurück nach Kalamata


Nach einem feudalen Frühstück mit Blick aufs Meer von der Terasse unseres Luxusdomizils, fahren wir die Küste der Mani Region weiter nordwärts entlang.
Unser erstes Ziel ist die kleine byzantinische Kirche Hagios Nicholaios beim Dorf Kampinari. Ihre Gründung geht auf das 9.Jh. zurück (auf den Grundmauern eines ehemaligen römischen Tempels) und das heutige Erscheinungsbild stammt aus der Mitte des 14. Jh.
Im Inneren befinden sie viele Wandzeichnungen und Fresken aus dieser Zeit, leider ist sie aber verschlossen.
Wir folgen weiter der Küstenstraße mit ihren spektakulären Ausblicken hinter jeder Kurve, bis wir Kardamyli erreichen.
Hier machen wir einen Dorfrundgang im moderneren Kern und trinken auf einer schattigen Terasse den ersten Cafe freddo des Tages.
Nach kurzer Recherche finden wir ein kleines Freilichtmuseum am Ort, welches die Geschichte, Kultur und Lebensart der Mani beleuchtet.
Manches, was wir in den vergangenen Tagen bereits selbst entdeckt hatten (z.B. kleinste Terassierungen an Hügeln in der Landschaft) wird hier erklärt.
Bienenstöcke haben sie fest in Steinmauern integriert, etwas das ich noch nie gesehen habe. (externes Foto)
Auch interessante kulturelle Unterschiede innerhalb der Region werden deutlich: So sollen in den südlichen Mani-Clans die Führer gewählt haben und über Entscheidungen wurde abgestimmt, während in den nördlichen Mani Regionen die Führerschaft eher ein Geburtsrecht war.
Letztes Ziel ist die Großstadt Kalamata, die uns an ihrem Südende mit einem derart schönen und angenehm zugänglichen Kiesstrand (mit Kabine und Dusche) empfängt, dass wir nicht nein sagen können und ein letztes Mal ins Meer springen.
Später besuchen wir in der Innenstadt den Park um den alten Bahnhof, in dem Dampfloks zu bestaunen sind.
Der Rest des Zentrums ist wie erwartet eher nichtssagend, sodass wir nach einer leckeren gedeckten Gyros Pita ins Hotel fahren. Wir haben uns, wie schon für unsere erste Nacht auf dem Peloponnes, wieder das Kleopatra Inn in Messini ausgesucht, weil es gut war und angenehm nah am Flughafen.

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