Erstes Ziel des Tages ist die eindrucksvolle Wikingerburg Trelleborg bei Slagelse. Die Anlage entsteht um das Jahr 980 unter König Harald Blauzahn als präzise geplante geometrische Ringburg. Wie einige andere Anlagen dieser Art in Dänemark, die wir bereits besucht haben, ist auch diese Unesco Weltkulturerbe.
Der kreisrunde Hauptwall besitzt einen Innendurchmesser von genau 136 Metern, eine Breite von 17 Metern und ist ursprünglich durch eine Palisade und einen Graben geschützt. Vier rechtwinklig angeordnete Tore teilen die Burg in vier Quadranten. In jedem Quadranten stehen exakt vier langgestreckte Häuser in Geviert-Anordnung, sodass im Innenbereich insgesamt 16 Häuser mit Schiffsgrundriss und gebogenen Längswänden platziert sind. Außerhalb der Kernburg befindet sich ein Vorburgbereich mit weiteren 15 baugleichen Häusern nebeneinander angeordnet, sowie einem Gräberfeld. Die massiven Holzkonstruktionen der Tore und Gebäude bestehen aus schwerem Eichenholz. Auf dem Gräberfeld wurden neben verbrannten Überresten auch zahlreiche Skelettgräber mit hölzernen Totenkisten entdeckt. Ein absolutes Highlight ist der hier gefundene originale Wikingerschild. Er hat einen Durchmesser von etwa 85 Zentimetern, besteht aus dünnen Nadelholzbrettern (ca 1 cm, am Rand nur 0,5 cm) und besitzt eine zentrale Aussparung für den eisernen Schildbuckel, der die Hand des Kriegers schützt. Es handelt sich um den bisher einzigen vollständig erhaltenen Schild dieser Art in Dänemark. Früher wurde angenommen, dass solche Schilde auf jeden Fall aus Eiche gefertigt und dicker waren. Dies wurde durch diesen Fund widerlegt.
Der kreisrunde Hauptwall besitzt einen Innendurchmesser von genau 136 Metern, eine Breite von 17 Metern und ist ursprünglich durch eine Palisade und einen Graben geschützt. Vier rechtwinklig angeordnete Tore teilen die Burg in vier Quadranten. In jedem Quadranten stehen exakt vier langgestreckte Häuser in Geviert-Anordnung, sodass im Innenbereich insgesamt 16 Häuser mit Schiffsgrundriss und gebogenen Längswänden platziert sind. Außerhalb der Kernburg befindet sich ein Vorburgbereich mit weiteren 15 baugleichen Häusern nebeneinander angeordnet, sowie einem Gräberfeld. Die massiven Holzkonstruktionen der Tore und Gebäude bestehen aus schwerem Eichenholz. Auf dem Gräberfeld wurden neben verbrannten Überresten auch zahlreiche Skelettgräber mit hölzernen Totenkisten entdeckt. Ein absolutes Highlight ist der hier gefundene originale Wikingerschild. Er hat einen Durchmesser von etwa 85 Zentimetern, besteht aus dünnen Nadelholzbrettern (ca 1 cm, am Rand nur 0,5 cm) und besitzt eine zentrale Aussparung für den eisernen Schildbuckel, der die Hand des Kriegers schützt. Es handelt sich um den bisher einzigen vollständig erhaltenen Schild dieser Art in Dänemark. Früher wurde angenommen, dass solche Schilde auf jeden Fall aus Eiche gefertigt und dicker waren. Dies wurde durch diesen Fund widerlegt.
Nach den vikingischen Eindrücken setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen nach etwa einer Stunde Schloss Ledreborg. Das barocke Anwesen aus dem 18. Jahrhundert liegt nicht nur malerisch da, sondern verdankt seine außergewöhnliche Topografie der letzten Eiszeit. Während der Weichsel-Kaltzeit formen riesige Schmelzwasserströme unter den Gletschermassen ein tief eingeschnittenes Schmelzwassertal. Genau dieses steile Tal wählten die Landschaftsarchitekten des Barock für eine spektakuläre Parkgestaltung. Die terrassierte Anlage nutzt die natürlichen Höhenunterschiede der Glaziallandschaft geschickt aus, um dramatische Blickachsen, Terrassen und Wasserspiele zu schaffen. Der Park fügt sich so auf einzigartige Weise in die dramatischen Geländeformen ein, die das schmelzende Eis vor Jahrtausenden hinterlassen hat. Wir verlassen Ledreborg über die 7 Kilometer lange alte Allee des Schlosses in Richtung Roskilde.
Im Anschluss zieht es uns zur sportlichen Betätigung ins Grüne. In Roskilde steuern wir den lokalen Discgolfkurs an, um eine Runde auf den zwölf Bahnen zu spielen. Ein perfekter Ausgleich zum kulturellen Tagesprogramm.
Den Abend lassen wir entspannt ausklingen. Wir stehen mit unserem Gefährt direkt am Hafen von Roskilde und genießen die sanfte Brise sowie den Blick auf das Wasser. Der Sonnenuntergang, die Schiffe und das Treiben im Hafen lösen Urlaubsgefühle aus. Für den nächsten Tag bleiben wir erst einmal hier, denn Roskilde hat noch einiges zu bieten und lädt absolut zum Verweilen ein.