Am Nachmittag hatten wir zwei Verabredungen in Restaurants, die erste mit Familie und Geschenken zu vorgezogenen oder nachgeholten Geburtstagen und die zweite mit alten Freunden Monikas.
Ich genoss den ersten Glühwein des Jahres weil mir danach war und später probierten wir nahe des Zentralplatzes in Nowa Huta noch die (laut Woitech) beste Bratwurst Krakaus. Im Vergleich zu der am Blue Nysa Büsschen in der Innenstadt, die ich als legendär bezeichnet hatte, war sie subjektiv leicht besser. So ging der letzte Tag des Krakau Zwischenstopps zu Ende.Zum Ferienauftakt 3 Tage Krakau
Diesmal ging die Reise sofort noch am letzten Arbeitstag abends los. Wir stellten den Wagen in Merzenich ab und erwischten eine fast pünktliche S-Bahn, die diesmal auch tatsächlich bis zum Flughafen durchfuhr. Der Flug mit Lufthansa über München komfortabel, nach Plan und ohne Drohnen. Die Maschine blieb witzigerweise nach der Landung in München für Krakau die Gleiche, aber sitzen bleiben durfte man nicht. Jedoch die Crew waren alte Bekannte. In Krakau gelandet holte uns Monikas Schwester mit Mutter ab und gegen 1 Uhr kamen wir im luxuriösen Hotel Centrum Business direkt am Zentralplatz in Nowa Huta an. Nach einer kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück begaben wir uns auf einen kleinen Bummel durch die sozialistischen Prachtstraßen der ehemaligen Planstadt. Dabei hatte Monika mir einen Haarschnitt bei ihrer Friseurin organsiert, ich bekomme einen Starschnitt. Gegen Mittag holte uns ihre Schwester ab aufs Land, wir feierten den 18. Geburtstag des jüngsten Familienmitglieds. Am Sonntag fuhren wir ein Stückchen mit der Straßenbahn in Richtung Tauron Arena. Es war trubelig und voll, denn hier fand ein Halbmarathon statt, wir aber wollten den neuen und einzigen Discgolfparcours Krakaus (aufgestellt von der McBeth Foundation) ausprobieren. Ein solider Kurs, wir spielten mit unseren Reisediscs und auf dem unbekannten Kurs schlecht, die Füße waren schnell nass, aber das war egal.