April 24, 2019
0
Wir verlassen nach dem Frühstück Brasov und begeben uns in Richtung Sibiu. Unterwegs machen wir noch Halt an der mächtigen Zitadelle von Fageras. 

Hier kann man innen und außen eine Besichtigung vornehmen. Die Festung wurde während des Kommunistischen Regimes als Gefängnis für politische Gefangene genutzt. Grausig. 

Innen sind historische Möbel, Kleidung, Kunstgegenstände und Fundstücke aus der Region zu sehen. 

Wir fahren weiter und sehen uns noch das kleine Landschloss Brukenberg an, welches der Familie Bethlen gehörte an. 

Es gibt einen kleinen Park, ein gammeliges Hauptgebäude und eine renovierte und als Hotelrestaurant genutze Orangerie zu entdecken. 

Wir trinken einen Kaffee und essen einen Strudel mit Vanilleeis im Park. Unweit erkennt man am Horizont die schneebedeckten Gipfel der rumänischen Alpen, die uns bereits den ganzen Morgen begleiten. 

In Sibiu halten wir noch kurz an einer unserer Unterkünfte von vor ein paar Tagen. Hier gibt es einen vergessenen Gegenstand abzuholen. Nun flugs auf die Autobahn die uns auch erst zügig voranbringt. Später hinter Deva kommt dann der noch unfertige Teil, bei dem sich die ganze Karawane 40 km über Landstraßen durchs Gebirge schleppt. Schließlich stehen wir irgendwann an der rumänisch-ungarischen Grenze, an der wir intensiv kontrolliert werden. Kofferraum auf und der Zöllner ist 10 Minuten mit Zulassung und Pässen verschwunden. Blödes Gefühl! Die Durchquerung Ungarns funtioniert ansonsten problemlos und wir liegen um 23.30 im Bett in einem Hotel vor den Toren Wiens.