Termessos ist eine Ruinenstadt und Bergfestung und liegt in einer Höhe von ca. 1050 Meter direkt am antiken Berg Solymos. Termessos ist noch wenig archäologisch erforscht, eher notdürftig gesichert. Der Vorteil einer unwegsamen, uneinnehmbaren Lage von einst verhindert offensichtlich heute die Restaurierung, da man unmöglich schweres Gerät, wie Kräne oder Ähnliches dorthin bekommt.Die "kriegerischen Solymer" waren die Einwohner von Termessos und wurden schon in der Ilias von Homer erwähnt. Damit geht die Geschichte von Termessos bis in das 2. Jahrtausend v. Chr. zurück. Der alte, kriegerische Ruf von Termessos uneinnehmbar zu sein, bestätigte sich auch als Alexander der Große Termessos für kurze Zeit erfolglos belagerte. Ab 70 v. Chr. wurde Termessos zu einem Verbündeten Roms und ein Freundschaftsvertrag sicherte der Stadt auch dann noch eine gewisse Eigenständigkeit zu. In dieser Zeit wurde Termessos durch viele prachtvolle Bauten erweitert. Allerdings schon im 4. Jh. n. Chr. wurde es von den Bewohnern wieder aufgegeben und verfiel.

Im Nordwesten liegt die im 2. Jh. v. Chr. erbaute und von Attalus, König von Pergamon, gespendeten Stoa. Im Nordosten liegt die vom Einwohner "Osbaras" gestiftete Stoa, die etwa 200 Jahre später errichtet wurde. 
Am oberen Parkplatz lassen wir das Hadrianstor rechts liegen und steigen dann noch eine weitere halbe Stunde steil bergan, bis das eigentliche Stadtgebiet erreicht ist.Wir folgen dem Pfad und treffen, etwas links liegend, auf die erstaunlich gut erhaltenen Reste des Gymnasions. Anschließend geht es an den Ruinen der inneren Verteidigungsanlagen entlang, zur Agora. Die Agora war von verschiedenen Bauwerken eingerahmt, von denen immer noch die Fundamente und einige weitere Details sichtbar sich.