Nun, das waren Signale, die wir nicht hätten ignorieren sollen. Für den Rest der Sommertour war ja dann plötzlich alles wieder gut, wie es gekommen war. Auch beim zwischenzeitlichen Starten auf dem Abstellplatz alles in Ordnung, immer 14 Volt und mehr. Wir haben also das Womo am Samstag geholt und mein Auto in Kreuzau gelassen. Alles übers Wochenende in Ruhe gepackt und eine kleine Tour entlang der Küste in der Nähe von Eteretat geplant. Gestern, am Montag fuhren wir los, Lichtmaschine lud brav. Nach etwa 300 km, kurz vor unserem Ziel hat sie dann aufgegeben. Wir sind dann ohne Licht und Verbraucher bis St. Omer gefahren, wo wir einen Übernachtungsplatz geplant hatten. Nach einem Rundgang durch die Stadt im Nieselregen und einem französischen Abendbrot mit Camembert Baguette und Rilette hatten wir eine ruhige Nacht. Am nächsten Morgen lud die Lichtmaschine immer noch nicht. Daraufhin sind wir ohne Verbraucher an die 350 km wieder nach Hause gefahren.
Jetzt kommt aber der Hammer: Als ich in Kreuzau das Womo wieder gegen mein Auto tauschen will, ist dessen Batterie leer. Dann wollte ich mit meinem Starthilfekabel starten und beim Anbringen der Klemme ziehe ich komplett abgetrennte Kabeladern aus der Isolierung. Also total Schrott. Da meinte auch mein alter Vater: Das ist schon ein bisschen viel Pech für einen Tag.