Juli 29, 2024
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Über Nacht am Mariagerfjord haben sich auf der Wiese nebenan blonde Ponies zu uns gesellt. Sie schlafen noch, aber schon bald lassen sie sich streicheln. Nach dem Frühstück gehts hinein ins Örtchen Mariager, wo wir neben den Waggons der Museumsbahn parken. Wir streifen eine gute Stunde durch die schönen, gepflasterten Gassen und finden wieder viele bunte, alte Häuser und Haustüren als Fotomotive. Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg nach Hobro, wo sich eine Wikinger-Ringburg mit kleinem, nachgebauten Wikingerdorf befindet, das Unesco Weltkulturerbe ist. Unterwegs kann ich aber nicht an dem großen 5200 Jahre alten Megalithgrab Kongehøjen vorbeifahren, in das man auch noch hineinkrabbeln kann. Im Wikingerdorf angekommen, kaufen wir uns Tickets und schauen bei einem Mittagssnack dem Treiben zu. Es sind verschiedene Langhäuser, Werkstätten und Ställe rekonstruiert, aber das tollste hier ist die Interaktion mit den Bewohnern. Die Kinder können kämpfen und lustige Geschicklichkeitsspiele kennenlernen, wir dürfen über dem Feuer einen Fladen ausbacken und Dörrfisch probieren. Danach fährt man etwa 1 km weiter zur echten ausgegrabenen Wikinger-Ringburg. Man kann auf den Wällen herumgehen und die Grundrisse der Langhäuser sind mittels weißer Steine angedeutet. Die Festung stammt original aus der Zeit Harald Blauzahns, also vor dem Jahr 1000. Unser letztes Ziel heute ist der Wald von Skørping mit seinem famosen, noch provisorischen, 13 Bahn Discgolf Parcours. Die Mücken sind zwar gemein, aber wir haben trotzdem Spaß. Ich finde mal wieder eine verlorene Disc, die wir hinterlegen. Gegen Abend (21h) überlegen wir noch nach Aalborg zu fahren, bleiben aber dann lieber hier ruhig auf dem Land am örtlichen Freizeit-/Sportzentrum stehen.