Juli 25, 2024
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Nach einer sehr ruhigen Nacht an den Egelundhallen von Malling nutzen wir die Sanitäranlagen und machen uns nach dem Frühstück auf den Weg in große Aarhus. Wir umfahren auf der Ringstraße die Umweltzone (in die wir wegen des historischen Fahrzeugs aber sowieso dürften) und parken an einem zuvor ausgeknobelten Parkplatz, ohne Bezahlung und Parkscheibe, etwas hinter dem Botanischen Garten in der Nähe einer Kirche. Zu Fuß gehts durch den Botanischen Garten bis zum Eingang des Freilichtmuseums. Anders als in Schweden ist dieses nicht kostenloses Allgemeingut, sondern Attraktion mit Eintritt. Wir hatten uns zuvor informiert und daher müssen wir bei den 27€ Eintritt pro Person auch nicht mehr schwer schlucken. Es ist zwar gut dreimal so teuer wie z.B. Kommern, dafür ist das Gebotene, die Darstellung, Belebung und Dichte der Gebäude aber auch dreimal so hoch. Das 13000qm große Museum wurde bereits 1914 innerstädtisch angelegt und zeigt heute ein kleines modernes Viertel, ein etwas größeres 50-70er Jahre Viertel und ein großes für die Zeit vom Mittelalter bis zum Beginn der Industrialisierung. Man kann in fast alle Gebäude hinein, in sehr vielen sind Darsteller, die Kochen, Dinge/Gewerke vorführen oder erklären und zeigen. Es sind mehrere Themenmuseen integriert: zur Stadtgeschichte, Uhren, Silberschmuck, Porzellan, Spielzeug, Postern und Karikaturen. Man kann auch Boot und Kutsche fahren oder authentische alte Läden und Cafés besuchen.Wir stärken uns mit einer Kaneelsnecke und einem Napoleonhut und laufen bis die Füße platt sind. Am Nachmittag ziehen wir noch weiter ins Stadtzentrum von Aarhus, essen unterwegs einen großen Hotdog und nehmen einen Latte Macciato. Wir gehen bis zur Domkirche und dem Theater, danach etwas durch die angrenzenden Straßen. Danach gehts zurück durch den Botanischen Garten zum Womo. Unser Stellplatz diese Nacht liegt schon etwas außerhalb der Stadt, da man hier leider häufig recht restriktiv Wohnmobile von Parkplätzen  aussperrt, gerade wenn es um Parkplätze in Strandnähe geht.