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Frühstück und Bad am See Lilla Le, Exkurs Norwegen und ein Autofriedhof im Wald


Unseren sehr ruhigen, allerdings auch etwas einsamen Übernachtungsplatz verlassen wir diesmal ohne Frühstück und begeben uns direkt wieder auf die Fernstraße E45. Dort bietet sich an einem Toilettenhäuschen mit Chemietoiletten Ausguss die Möglichkeit zum Service unserer Toilette. Danach fahren wir weiter in Richtung norwegische Grenze. Im kleinen Städtchen ED halten wir am schönen See Lilla Le, an dem wir unser Frühstück nachholen und auch ausgiebig vom Steg aus baden.

Von dort an geht es nun stetig in Richtung norwegische Grenze, die wir in der Nähe eines Nationalparks überqueren. Dies geschieht ohne Kontrolle, ohne Zöllner, ohne alles.

Die nächsten Kilometer führen uns durch traumhafte Landschaft parallel zur schwedisch norwegischen Grenze nach Norden in die Kommune Örje. Wiederum müssen über eine grüne Grenze, diesmal von Norwegen nach Schweden fahren. Diese Strecke ist nicht nur unbefestigt, sondern zusätzlich sehr klein, wie ein Forstweg, aber erlaubt.

Wir landen schließlich auf der schwedischen Seite an einem historischen Grenzstein. Das eigentliche Ziel dieser ganzen Aktion ist der Autofriedhof von Bastnäs.




Ein Lost Place der in ganz Europa bekannt ist. Hier liegen weit über hundert Autowracks seit Jahrzehnten im Wald gestapelt, übereinander, abgerutscht, verrostet. Der Zahn der Zeit und die Natur holen sich die Materialien langsam wieder zurück.

Ein wunderbares Foto Eldorado für Technikliebhaber. Ich bin im siebten Himmel. Es entstehen jedenfalls viele Fotos.

Beim Wegfahren über diese staubigen Wege haben wir noch ein besonderes Erlebnis der tierischen Art: plötzlich auf einer Lichtung stehen eine äsende Elchkuh mit ihrem einjährigen Kalb da und schauen uns neugierig an.

Ich springe schnell aus dem Wohnmobil, sie lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Zeit reicht für mehrere Fotos und sogar ein Selfie. Danach kaufen wir im übrrdimensionierten Einkaufszentrum von Töcksfors ein. Dort kommen viele Norweger einkaufen und so findet sich auch ein Tesla Supercharger vor Ort. Wir essen zum ersten Mal dieses Jahr Mus mit Korv, Kartoffelbrei mit Wurst.

Als Tagesziel fahren wir anschließend weiter durch schöne Landschaft und an malerischen Häuschen vorbei bis nach Arvika, wo wir morgen einen Freilicht- und ein Automuseum besichtigen wollen. Doch erst einmal ist Staub wischen und Teppiche ausschlagen angesagt. Der superfeine (wie Betonpulver) Staub hat auch irgendwie den Weg nach innen gefunden.

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