August 03, 2024
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Nach der Nacht auf dem Parkplatz am Sports Center Danmark in Vejen nutzen wir morgens nach dem Frühstück noch einmal die Sanitäranlagen des Sportzentrums und machen uns dann auf nach Ribe. Wir finden schnell einen Parkplatz, aber es ist sehr rummelig: Samstag und Ferien. Zunächst möchten wir uns das Wikinger Museum anschauen. Nach einem kurzen Weg können wir unsere 110 Kronen pro Person entrichten und in die Ausstellung. Ribe soll die älteste Stadt Dänemarks sein. Die Ausstellung beginnt mit der späten Eisenzeit um ca. 200 n.Chr. und zeigt die Entwicklung der Stadt von ein paar Fischerzelten am Fluss zur Wikingerstadt. Der zweite Teil der Ausstellung stellt die weitere mittelalterliche Entwicklung dar. Leider sind die Vitrinen oftmals zu dunkel und nur die grundsätzlichen Texte übersetzt. Auch ein Video, indem es um die Widerlegung der These geht, dass Ribe nach dem Aufstieg Haitabus an Bedeutung verlor, ist ohne Untertitel oder Übersetzung. Das geht besser, gerade für den hohen Eintrittspreis und wirkt etwas angestaubt. Außerhalb der Stadt gibt es auch noch ein Wikinger Freilichtmuseum, dass zwar noch etwas teurer ist, aber vermutlich würden wir beim nächsten Male dieses bevorzugen. Diesmal sparen wir uns das, da wir in Fyrkat bereits in einem Wikinger Freilichtmuseum waren und sich die angebotenen Aktivitäten ähnlich anhören. Wir unternehmen einen ausgiebigen Bummel durch die recht volle Stadt. Zum Glück sind es oft nur die Hauptplätze und Straßen, die voll sind, in den Gassen daneben ist man fast alleine. Wir besichtigen die Kirche des Dominikanerklosters, in den Dom kommt man wegen Hochzeit nicht hinein. In den kopfsteingepflasterten Gassen erwarten uns wieder viele schöne Häuser, Türen und Eckchen.
Schließlich sind wir durch und fahren in einen südlich gelegenen Ortsteil, wo es einen kleinen, aber nicht zu einfachen 6 Bahn Discgolf Parcours gibt. Wir spielen eine Runde und fahren dann in Richtung Schleswig in Deutschland, was unser heutiges Übernachtungsziel sein wird. Wir unternehmen einen Rundgang durch das Fischerviertel Holm und finden viele Fotomotive. Doch davon morgen mehr. Stellplatz an einer dänischen Schule in der Fjordallee.