Das ausgestorbene Franzensbad, ein kleines Gehöft als Freilichtmuseum und Discgolf in Untersandau
Die Nacht auf dem Parkplatz neben den Sportanlagen Chebs war ruhig, aber kühl. Am Morgen nach dem frugalen Frühstück nutzen wir die großzügige Sanitäranlage der Sportanlagen. Anschließend verlassen wir Cheb mit dem Ziel Franzensbad. Das alte mondäne Kurbad empfängt uns mit weitläufigen Parkanlagen, Kolonaden und Brunnenhäusern. Aber der ganze Ort wirkt irgendwie leergefegt und nur wenige Gäste flanieren auf den prachtvollen Wegen. Wir nehmen im History Cafe einen Kaffee und verlassen Franzensbad nach etwas über einer Stunde wieder. Wir wollen nun in einen kleinen Weiler Namens Milikov. Hier ist ein landestypisches Hofgut des Egerlandes restauriert und als Freilichtmuseum zugänglich. Wir sind zunächst die einzigen Gäste und gehen mit einem Audioguide auf Tour. Die Aufbau des Vierkanthofs ist grundsätzlich ähnlich wie in vielen bäuerlichen Gesellschaften Mitteleuropas. Hier ist es vielleicht das besonders schöne Fachwerk, welches die architektonische Besonderheit ausmacht. Innen sind Bauernmöbel und Haushaltsgegenstände aus der Zeit dekoriert. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Untersandau, dass wir wegen seines kleinen 9 Bahn Parcours aufsuchen. Die hinter einer Schule gelegene Discgolfbahn ist ziemlich genau unsere Leistungsklasse C1 und wir spielen 2 Runden. Von hier aus ist es nun nur noch ein Katzensprung nach Marienbad. Hier sehen wir uns zunächst verschiedene Parkplätze für die Nacht an und machen dabei eine Stadtrundfahrt mitten durch das Kurgebiet. Nachdem verschiedene Optionen abgewogen wurden lassen wir den Abend im Restaurant Kamenny Dvur bei Knoblauchsuppe, Knedle mit Schweinsbraten, Schweineleber und süßen Knödelchen ausklingen. Morgen wollen wir hier auf der 18 Bahn Anlage spielen, ins Schwimmbad und noch etwas die Kuranlagen ansehen.