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Auf Wallensteins blutigen Spuren in Cheb (Eger)

Nach einer verhältnismäßig ruhigen Nacht am Kulturzentrum Egers gehen wir nach dem Frühstück einen Kaffee im Cafe Capucin trinken. In diesem gemütlichen Gewölbecafé haben wir bereits früher einmal gefrühstückt. Anschließend erkundenwir den Marktplatz von Eger und besuchen das örtliche Heimatmuseum. Hier kann man viel über die Stadtgeschichte erfahren, wichtigster Punkt jedoch: es ist das Gebäude mit dem Raum, in dem der Heerführer von Wallenstein 1634 einem geplanten Mordanschlag zum Opfer fiel. Wallenstein war nach seinen militärischen Erfolgen auf Seiten der katholischen Liga im 30 jährigen Krieg mit seinem 20000-40000 Mann starken Trupp später unentschlossen, welche Seite ihm mehr Vorteile bringen könnte. So wagte er es mit dem Feind zu korrespondieren und schon galt er hinter den Kulissen als Überläufer, zumindest jedoch als unzuverlässig. So wurde er auf die Mordliste gesetzt. Später streifen wir noch um die malerisch über der Eger thronende Burg Chebs mit ihrem schwarzen Turm. Den Nachmittag verbringen wir mit einer Partie Discgolf auf dem tollen 18 Bahn Parcours am Stadtrand. Gegen Abend essen wir bei einem Vietnamensen lecker Abend und streifen dann durch den gepflegten ehemaligen Gartenschaupark zurück zum Womo.

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Stageira: Aristoteles Geburtsort über dem Meer und die Antiken von Amphipolis

Nach einer wirklich problemlosen Anreise mit dem Nachtflug erreichen wir planmäßig  um 1.00 Uhr Thessaloniki und verbringen den Rest der Nacht im Hotel Iris. Nach dem ersten griechischen Frühstück (unter anderem mit Oliven, Joghurt und Honig) gehen wir zu Fuß mit den Koffern 20 Minuten zur Autovermietung. Dort angekommen stellt sich heraus, dass wir uns auch problemlos hätten abholen lassen können. Egal, wir packen unseren Panda und legen los. Schnell noch einen Vorrat an Wasser, Butterkeksen, Studentenfutter, sowie den ersten Cafe Freddo des Urlaubs in einem kleinen Laden erstanden, dann fahren wir die erste, etwa 90 km lange Etappe bis nach Stageira. In diesem antiken, über dem türkisblauen Meer thronenden Ruinenörtchen soll Aristoteles geboren sein. Über frisch neu angelegte Wege und Treppen kraxeln wir durch die Ruinen. Sie stammen aus der Zeit vom 6.Jh. vor Chr. bis zur byzantinischen Periode. Oft sind die gefundenen Grun

Alexanders Geburtsort, ein Grabstein für ein Schwein in Edessa und Wasser, Wasser, Wasser

Nach einer ruhigen und entspannten Nacht und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Hotel Maison, machen wir uns auf den Weg ins benachbarte Pella, der Geburtsstadt Alexanders des Großen.

Fährfahrt zurück nach Schweden, Uppsala und Discgolf in Sigtuna

Heute gehts früh aus den Federn, denn an der 8.00 Uhr Fähre sollte man natürlich früher sein. Daher fahren wir ohne Frühstück die wenigen hundert Meter zum Fähranleger und reihen uns in eine der Schlangen ein. Gut organisiert kommen wir an Bord und müssen unseren Spiegel einklappen, da wir ganz vorne rechts, etwas gekrümmt, im Bug platziert werden. Die Überfahrt verläuft ereignislos, in der Tanzbar auf dem Kanapee liegt es sich bequem, auch wenn die Klimaanlage es etwas zu gut meint. So nutzen wir die Fahrzeit fürs Frühstück und entspannen und noch etwas. Wieder auf dem Festland führt uns der Weg nach Uppsala. Die geschichtsreiche Stadt ist eigentlich immer einen kleinen Besuch wert. Nur Parken ist nicht so einfach, wie vielerorts hat die Kommune auch hier eine kommerzielle Parkmafia beauftragt. Zum Glück erinnere ich mich noch an unseren letzten Besuch und den Parkplatz am Friedhof. Hier ist alles noch wie früher, 4 Stunden Parken mit Scheibe. Wir stellen das Womo ab und gehen durch d