November 02, 2024
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Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück im Hotel, werden wir um 10.30 Uhr vom Fahrer mit dem 7-sitzigen Golfcart am Hotel abgeholt. Zunächst müssen wir aber nochmals zu einem Stand der Firma, da er noch Decken und die deutsche Audioführung holen muss. Wir beginnen am Wawel, fahren dann in die Altstadt, vorbei an verschiedenen Kirchen, der historischen Universität dem Kollegium Maius zum Hauptmarkt. Anschließend streifen wir das Florianska-Tor, die Marienkirche, den kleinen Markt und weitere historische Bauwerke. In Kazimierz fahren wir den zentralen Platz und passieren die Synagogen und jüdischen Restaurants. An der barocken, prächtig mit Gold ausgestatteten Corpus Christi Kirche haben wir sogar die Möglichkeit auszusteigen und einen Blick hinein zu werden. Die Fahrt endet am Wawelhügel, den wir im Anschluss erklimmen. Oben angekommen können wir bei blauem Himmel das historische Ensemble anschauen. Auch den Innenhof mit seinen Renaissance Arkaden lassen wir nicht aus. Von hier aus verlassen wir den Hügel durch die Kanoniker Straße in Richtung Tuchhallen. Dabei machen wir einen ersten kulinarischen Stopp und probieren legendäre Paczki (Berliner) die hier in vielerlei Varianten feilgeboten werden. Am Hauptmarkt stehen natürlich Tuchhallen und Marienkirche im Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Danach gehen wir bis zum Florianska-Tor mit Barbakane und dann am Theater vorbei und über den kleinen Markt zurück. In einer Bar Mlecne bestellen wir uns eine Auswahl an verschiedenen Pieroggi und süße geschnittene Klößchen ("faule Pieroggi"), damit alle probieren können. Unterwegs kaufen wir noch etwas Räucherkäse zum Probieren. Nach der Rückkehr zum Hotel legen wir eine kleine Ruhepause ein um gegen frühen Abend noch ins Kazimierz Viertel nahe unseres Hotels zu gehen. Die Synagogen und Friedhöfe können wir uns leider nur von außen ansehen, einzig die Popper Synagoge aus dem 17. Jh. hat geöffnet, da sie heute ein Buchladen ist. Am Plac Nowy erwarten uns frische authentische Zapiekanki (die Tatra-Variante mit Bergkäse ist in unserer Gruppe Favorit). Nach so einer Grundlage trauen wir uns eine Wodka Probe in einer urigen Bar in der Schindler Passage zu. Gemeinsam probieren wir uns durch 6 Gläschen süße Wodkas. Anschließend bummeln wir wieder hinaus aus Kazimierz, um uns die legendäre Grillkrakauer am blauen Nysa Büsschen vor der Markthalle zu holen. Die Schlange ist um kurz nach 8 bereits lang, aber es lohnt sich, die über offenem Buchenholz kross gegarten Krakauer sind köstlich. Ein kulinarisches Erlebnis mit dem wir unser Besuchsprogramm beschließen. Im Anschluss wollen wir noch Klezmer Klänge im Klezmerhaus hören, aber die Musiker haben eingepackt, die Live-Musik endet um 9 Uhr.